In Deutschland leidet jeder Fünfte an chronischen Schmerzen. Dabei sind die meisten Patienten mit chronischen Schmerzen nicht zufrieden mit der medikamentenbedingten Schmerzreduktion oder vertragen die verschriebenen Medikamente aufgrund der Nebenwirkungen nicht.

zusätzliche Schmerzreduktion durch TMS

Mit der tiefen transkraniellen Magnetstimulation kann man laut einer Studie bis zu 50% der Schmerzen verringern, die auf Medikamente bisher nicht angesprochen haben.

Die Zwangsstörung ist die fünft-häufigste psychiatrische Erkrankung und beginnt häufig im frühen Erwachsenenalter (ca. 20 Jahre). Regelmäßig bestehen weitere psychiatrische Erkrankung. Neben einer psychologischen Therapie ist bei schweren Fällen auch eine medikamentöse Behandlung notwendig, die unerwünschte Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Störungen der Sexualfunktion, Verdauungsschwierigkeiten oder sogar zu einer erhöhten Suizidalität führen können.

Anteil der erfolgreich therapierter Patienten mit TMS

Mehrere Studien konnten zeigen, dass die Hälfte der mit tiefer transkranieller Magnetstimulation behandelter Patienten eine deutliche bis vollständige Symptomkontrolle der Beschwerden erreichten.

Jeder Zehnte in Deutschland leidet an einer behandlungspflichtigen Angststörung. Dabei bestehen häufig neben der Angst noch andere psychiatrische Erkrankungen, die den Alltag der Patienten bestimmen und so die Lebensqualität deutlich senken.

Therapiekontrolle

Mehrere Studien zeigen, dass die transkranielle Magnetstimulation bei Angststörungen zu substantiellen Verbesserung der Beschwerden führt und in in einer Studie sogar eine Remission von 100% erreichte.

Bis zu jeder Fünfte in Deutschland leidet an einer Depression, die behandlungsbedürftig ist. Antidepressiva haben zwar eine gute Wirkung, die Patienten müssen allerdings häufig mit den Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, sexuelle Funktionsstörung oder Gewichtszunahme leben.

Ansprechen auf die Therapie
75%
Remission aller Beschwerden
50%

Auf die tiefe transkranielle Magnetstimulation sprechen 3/4 aller Patienten an. Die Hälfte der Patient erreicht sogar eine vollständige Symptomkontrolle.

In Deutschland leidet bis zu jede zehnte Frau an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Insbesondere sexueller Missbrauch, häusliche Gewalt oder andere traumatische Erlebnisse werden als Ursache für diese psychische Erkrankung angesehen.

Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung:

  • Das unwillkürliche Erinnern und Wiedererleben des Traumas
  • Vermeidung, Verdrängung und Vergessen des Geschehens
  • Nervosität, Reizbarkeit und Angst
  • Verflachung der Interessen und Gefühle

Die tiefe transkranielle Magnetstimulation kann bis zu 40% der Beschwerden reduzieren und kann eine Psychotherapie sinnvoll ergänzen.

Wie wirkt die transkranielle Magnetstimulation

Während jeder Sitzung wird eine elektromagnetische Spule auf Ihren Kopf gelegt, um schmerzlose Impulse durch die Haut an die Nervenzellen zu schicken. Dabei wird nur die Hirnregion behandelt, bei der krankhafte Entladungen/Signale der Nervenzellen entstehen. Durch diese Behandlung sollen die fehlerhaften Signale korrigiert werden. Das Verfahren wird generell als „Neuromodulation“ bezeichnet.

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Stimulationsverfahren (TMS): Bei der repetitiven TSM (rTMS) werden nur oberflächliche Regionen durch die Haut stimuliert, während bei der neuartigen tiefen (deep) dTMS auch tiefliegende Gebiete des Gehirns stimuliert werden, die bisher normalerweise nur über die Tiefe Hirnstimulation zugänglich waren.

Das Therapieverfahren der dTMS wird bereits weltweit durchgeführt, wobei in den USA die Therapie am häufigsten angewandt wird und mittlerweile von den Kassen bezahlt wird. In Deutschland ist die Entwicklung leider noch nicht soweit, sodass hierzulande zwar die Therapie erlaubt ist und zum Teil bereits in nationalen Leitlinien empfohlen wird, jedoch nicht von den Krankenkassen bezahlt wird.

Wie läuft die Behandlung ab?

Beratung und Prüfung

Zunächst haben Sie im Rahmen einer kostenlosen Beratung die Möglichkeit Ihre Fragen zu stellen sowie Ihren Therapeuten und das Gerät kennenzulernen. Es erfolgt eine Prüfung, inwieweit Sie für eine TMS-Therapie geeignet sind. Anschließend erhalten Sie einen Kostenvoranschlag und einen Therapieplan.

Ermittlung der individuellen Stimulationsparameter und Einstellung der Stimulation

Abhängig von Ihrer Erkrankung und basierend auf Ihren Therapieplan, erfolgt zunächst eine Teststimulation zur Ermittlung Ihrer individueller Hirnregionen. Anschließend wird der Stimulationshelm entsprechend angepasst und an Ihrem Kopf fest gemacht.

Durchführung der transkraniellen Magnetstimulation

Die Stimulation dauert 20 Minuten und wird im Rahmen mehrerer Sitzungen in aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt. Das Verfahren ist zugelassen und zeigt nur sehr selten Nebenwirkungen.

Welche Risiken gibt es bei der Behandlung?

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Die transkranielle Magnetstimulation hat keine dauerhaften Nebenwirkungen. Allerdings kann es gelegentlich während der 20-minütigen Sitzung zu leichten Kopfschmerzen, Schwindel oder zu Zuckungen an Armen, Beinen oder im Gesicht kommen, die harmlos sind und nach Beendigung der Stimulation aufhören.

Sehr seltene Risiken sind epileptische Anfälle, die während einer Stimulation auftreten können. Daher ist eine vorherige ärztliche Untersuchung und Eignungsprüfung für die TMS notwendig.

Dauerhafte Nebenwirkungen, die über den Stimulationszeitraum hinaus bestehen, gibt es nicht. Die TMS ist nicht in der Lage Gedächtnisinhalte zu löschen, Persönlichkeiten zu ändern, Blutungen auszulösen, Lähmungen zu verursachen oder Menschen fernzusteuern.

Vereinbaren Sie einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin bei uns. Wir beraten Sie gerne, ob bei Ihnen eine Therapie mit der tiefen transkraniellen Magnetstimulation möglich und sinnvoll ist.

Rufen Sie gerne während unserer Sprechzeiten an unter:

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Zentrum für Magnetstimulation Dresden